Potenzstörungen beim Mann heilbar?

Erektile Dysfunktion ist keine lebenslange Diagnose mehr
Seit Jahren nimmt die Anzahl der Diagnosen einer erektilen Dysfunktion zu. Betroffen sind bereits Männer ab einem Alter von 30 Jahren. Viele Männer wissen um das Problem und hoffen, dass sie nie zu Betroffenen werden. Die Medizin nimmt sich seit Jahren dem Thema an. Es wird versucht immer genauer herauszufinden, welche Indikatoren eine erektile Dysfunktion herbeiführen.

Diese Indikatoren fördern die Impotenz beim Mann
In erster Linie sind es Übergewicht und Stress, die Impotenz beim Mann fördern. Ein ungesunder Lebensstil, wie Rauchen oder der Genuss von zu viel Alkohol sind weitere Indikatoren. Viele Männer versuchen die Diagnose zu ignorieren. Sie versuchen von einem Tag auf den anderen ihr Leben völlig umzustrukturieren. Sie beginnen mit Sport und stellen ihre Ernährung um. Doch für viele Männer ist es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Ist die Diagnose erst einmal gestellt, helfen PDE-5-Inhibitoren auf direktem Weg weiter.

Für viele Männer mit erektiler Dysfunktion wird die Diagnose zu spät gestellt
Anfänglich wird ignoriert, dass die Lust auf Sex nicht mehr natürlich auftritt. In der heutigen Zeit der Leistungsgesellschaft rückt das Sexualleben immer weiter in den Hintergrund. Kein Wunder, dass sich eine erektile Dysfunktion eher schleichend bemerkbar macht. Der Verlauf der Erkrankung ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Während die einen teilweise Erektionen bekommen, ist es bei anderen Männern nicht mehr möglich. Die Erektion stellt sich nicht mehr ein oder ist nur von kurzer Dauer. Ein erfülltes Sexualleben kann ab diesem Punkt nicht ausgelebt werden.

Die Diagnose annehmen und seinen Lebensstil Schritt für Schritt ändern
Es ist wichtig sich der Diagnose zu stellen. Eine erektile Dysfunktion kann unterschiedliche Gründe haben. Sie kann organische oder psychische Gründe haben. Wichtig ist es, mit ärztlicher Unterstützung herauszufinden, was der konkrete Grund bei einem selbst ist. Vielen Männern hilft es mittlerweile darum zu wissen, dass sie mit dem Problem nicht allein dastehen. Erektionsstörungen können unter anderem durch eine organische Verengung der Blutgefäße hervorgerufen werden. Ursachen hierfür können zu vieles Rauchen, ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung oder der Genuss von Drogen sein. Zur Erstellung der konkreten Diagnose kann mittels Doppler-Duplex-Sonographie der Penis untersucht werden. Dabei handelt es sich um eine Ultraschall-Methode, die bei einem Besuch beim Urologen oder im Krankenhaus durchgeführt werden kann. Sobald die Diagnose und der mögliche Grund für die ausbleibende Erektion stehen, ist Handeln angesagt. Eine Möglichkeit besteht darin den Alltag Schritt für Schritt zu ändern. Eine weitere Variante findet sich in der Einnahme von Medikamenten.

Eine stabile Partnerschaft unterstützt die erektile Dysfunktion in den Griff zu bekommen
Eine Erektionsstörung stellt nicht nur eine Belastung für den Mann selbst, sondern für sein Sexualleben und damit für seine Beziehung dar. Verheimlichen der Erektionsstörung ist dabei nicht zu empfehlen. Der klare Umgang mit der Diagnose ist und bleibt der beste Weg. Das berichtet der Großteil der betroffenen Männer, die sich in Behandlung gegeben haben.

Nervensache: Nerven im Penis sind für eine gesunde Erektion zuständig
Im Penis befinden sich ganze Nervenstränge. Durch das Verfahren der Biothesiometrie kann festgestellt werden, ob Nervenfasern beschädigt sind. Die Folge ist das Nachlassen der Sensibilität der Nerven, weshalb keine Erektion möglich ist.

Der Weg zum Arzt und mit der Diagnose umgehen lernen
Es ist wichtig zu erfahren, woher die Erektionsstörung kommt. Nur dann besteht die realistische Möglichkeit konkrete Schritte, mit oder ohne die Einnahme von PDE-5-Inhibitoren wie z.B. Tadalafil, einzuleiten. Viele der Betroffenen berichten später, dass sie wieder ein erfülltes Sexleben führen können. Grund genug nicht länger zu ignorieren und sich der Gesundheit des eigenen Körpers zu stellen. Eine Erektionsstörung ist heutzutage keine endgültige Diagnose!

Quellen:

Apotheken Umschau (2014): Erektile Dysfunktion (Potenzstörung, Erektionsstörung, Impotenz). Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Erektile-Dysfunktion, zuletzt geprüft am 24.04.2018.

Sommer, F. (2014): Was gegen Erektions- Störungen wirklich hilft. Online verfügbar unter: https://www.focus.de/gesundheit/experten/sommer/potenzprobleme-richtig-behandeln-was-gegen-erektionsstoerungen-hilft_id_3554485.html, zuletzt geprüft am 26.04.2018.

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