Geschlechtskrankheiten, wie MS-Bakterien für Chaos sorgen können

Geschlechtskrankheiten gibt es viele. Leider wurde nun eine weitere und bislang vollkommen neue Geschlechtskrankheit entdeckt. Es handelt sich um MG-Bakterien. Das Schlimme daran ist, dass diese sich zu einem Super-Bazillus weiterentwickeln können. Was bedeutet, dass sie gegen Antibiotika immun sind. Die Bakterien werden über den Geschlechtsverkehr übertragen. Der Erreger lässt sich nicht lange Zeit. Studien haben belegt, dass es vor allem die Harnwegsinfektionen sind, die auf diesen Erreger zurückgehen. Dies äußert sich im Jucken, wie auch beim Brennen. Sobald Wasser gelassen wird, könnte es unangenehm werden. Die ersten Infektionen sind bereits nach wenigen Tagen sichtbar.

Die Bakterien können auch bei Schwangeren Schaden anrichten

Das Problem ist, dass die Erkrankung auch Auswirkungen auf Schwangere haben kann. Die Bakterien werden direkt auf das noch ungeborene Kind übertragen. Dies führt zu Frühgeburten, oder auch einem niedrigen Geburtsgewicht. Jene die sich nicht sicher sind, sollten sich einem Test unterziehen. Mit einem Kondom ist es jedoch immer noch am Einfachsten, sich von dieser Krankheit fernzuhalten. Im Vergleich zu anderen Geschlechtskrankheiten unterscheiden sich die MS-Bakterien kaum. Sie sind mit Chlamydien und Co. vergleichbar. Noch schlimmer wird es jedoch, wenn die neue Geschlechtskrankheit zu Unfruchtbarkeit führt. Das gilt im Übrigen für sämtliche Geschlechtskrankheiten. Es sollte auch bedacht werden, dass der Krankheitsverlauf bei Frauen, wie auch bei Männern unterschiedlich ist. Die Symptome können dem einer Blasenentzündung gleichgesetzt werden. Weil die Bakterien bereits immun gegen Antibiotika sind, macht dies vielen Forschern Sorgen. Da noch nicht mal ein Schnelltest entwickelt werden konnte. Der vollständige Name für MS – Bakterien ist Mycoplasma genitalium. Ein Begriff, der wohl in Zukunft noch häufiger benutzt werden wird.

MS-Bakterien durch Verhütung bekämpfen

Selbst beim Küssen ist es möglich, sich mit diesem Erreger anzustecken. Wenn die Infektion nicht behandelt wird, kann neben der oben genannten Unfruchtbarkeit auch ein Tumor entstehen. Daher ist es umso wichtiger, die Risiken einzugrenzen. Allerdings besteht auch die Chance, dass aus dem Erreger eine Epidemie wird. Was vor allem daran liegt, dass der Erreger resistent gegen Antibiotika ist. Leider ist es auch sehr leicht, sich damit zu infizieren. 60 Prozent Ansteckungsgefahr. Hinzu kommt, dass Krankenkassen längst nicht immer eine Behandlung, oder einen Impfschutz bezahlen möchten. Neben den Kondomen sind es vor allem Lecktücher, die zusätzlichen Schutz vor der Erkrankung bieten. Falls die betroffene Person weiß, dass diese vom Virus betroffen ist, empfiehlt es sich dies der Partnerin mitzuteilen. Das wäre auch eine der wenigen Möglichkeiten die helfen können, das Ansteckungsrisiko um bis zu 50 Prozent zu minimieren. Weil die Erkrankung immer noch recht unbekannt ist, wird sie auch nicht so häufig diagnostiziert. Und so ist es falsch zu denken, wenn es keine Symptome gibt, dass auch nicht behandelt werden muss. Die oben angedeuteten Rötungen können im Übrigens auch am Mund auftreten. Gerade wenn es das Gesicht betrifft, dürfte es Betroffenen noch leichter fallen, nach einer Lösung zu suchen.

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